Gespräche über diese Störung brauchen eine gewisse Einsichtsfähigkeit. EInsicht, in die eigenen Fähigkeiten, wie Sensibilität. Es ist auch sehr schwierig, die externen Stimmen von den internen Stimmen zu unterscheiden. MIr gelang das dadurch, dass ich in Paris auf der Straße stand und etwas auf deutsch sagte, und spontan eine Antwort, in Form einer Frage in astreinem deutsch „hörte“.
Die internen Stimmen, – ich lasse jetzt einmal offen, wer möglicherweise gesprochen hatte -, die ich hörte, waren meist sehr angenehm, einmal etwas provozierend. Eben diese Stimme war interessant, und brachte mich auch zum Nachdenken, weil ich mit einem meiner damalige Pseudonyms angesprochen wurde.
Reportagen erzählen auch Gechichten, und zeigen Betroffene, welche direkt den Versuch eines Befehls vermitteln. So ungefähr, „Töte ihn“. Auch hier lassenwir mal die Spekulationen, wer da gesprochen haben könnte.
Grundsätzlich weiß ich nun jedenfalls von zwei Richtungen, aus welchen diese Ansagen oder Fragen oder Befehlsversuche kommen. Das dfinde ich schon aufschlussreich. Und erfahrungsgemäß wechseln sich diese im Tonfall gelegentlich ab.
Dennch, so herausfordernd das ist, ich empfinde diesen Umstand nicht als Ballast, sondern als Bereicherung. Und das ist einfach aus meiner inneren Wahrnehmung gesprochen. Und falls dir da noch nicht so geht, dann lass uns doch schauen, dass sich das ändert.