Meine Erfahrung, diese Störung betreffend ist sehr umfangreich, …. so viel kann ich sagen. Auch, was die unterschiedlichen Symptome angeht. Mittlerweile dürften diese bekannt sein in der Gesundheitsbranche, doch ich bin nicht sicher, ob bei jedermann/jederfrau.
Als ich in den 1980er Jahren in Verhaltenstherapie war, hatte man mich behandelt, wie heutzutage insbesondere Hunde erzogen werden. Das ist eigentlich lustig, allerdings war der Schaden enorm, denn ich durchschaute diese Behandlung und sie hatte demnach auch oder sowieso keinen Erfolg.
Der Hintergrund waren zu viele Veränderungen im persönlichen Umfeld, bereits als ich noch ein Kleinkind war. Sehr viele, teils größere Umzüge, Wechsel von Bezugspersonen, Komplettverlust des Vaters durch Scheidung und eben Umzug, Missbrauch in einer Tagespflegefamilie, Mobbing. Das war es grob. Das ist viel für die ersten fünf Jahre eines Kindes. Und es ist logisch, dass die Anpassungsstörung eine Konsequenz war. Natürlich, es gib Tennisspielerinnen, welche ihre Kinder mit auf die Tour nehmen. Das ist ebenfalls eine Herausforderung, und ich werde mich bemühen, in zehn Jahren herauszufinden, wie es diesen dann geht, und wie sie zurecht kommen.
Drei typische Symptome sind: Sozialer Rückzug, Depressive Verstimmung oder Depression und bei Kindern möglicherweise Bettnässen bis zur Adoleszenz.